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Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW

Jetzt mitmachen – Schutz und Pflege heimischer Tier- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen

Jäger pflanzen Vielfalt, besonders in NRW


Der DJV hat aktuell einen Sonderpreis „Jäger pflanzen Vielfalt“ ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind Kreisjägerschaften, Hegeringe und Revierinhaber.

Angesichts der aktuellen forstlichen Krise in NRW ist es wünschenswert, wenn sich möglichst viele Revierinhaber aus unserem Bundesland an Aufforstungsaktionen beteiligen und sich dann auch für den DJV-Sonderpreis „Jäger pflanzen Vielfalt“ bewerben.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW aktuell Projekte, die für den Sonderpreis „Jäger pflanzen Vielfalt“ eingereicht werden, unter den nachfolgenden Bedingungen mit einem Förderbetrag in Höhe von maximal 250 Euro/Projekt aus einem Fördertopf von insgesamt 10 000 Euro.

Neben „klassischen“ Pflanzungen im Offenland, zum Beispiel für die Anlage von Hecken, Feldholzinseln, Uferbepflanzungen, Streuobstwiesen u.ä., sind angesichts der vorgenannten Forstkrise auch ausdrücklich biotopverbessernde Pflanzungen im Wald förderfähig. Dazu zählen beispielsweise auch die Anlage von Prossholzflächen, Waldrändern, Waldinnenränder etc.

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Antragsberechtigt sind Kreisjägerschaften und Hegeringe in Nordrhein-Westfalen sowie Revierinhaber, die Mitglied im Landesjagdverband NRW sind und deren Revier in NRW liegt.

Förderfähig sind die nachgewiesenen Kosten ausschließlich für Gehölzpflanzen und deren Pflanzung bis zu einem Maximalbetrag von 250 Euro/Revier. Diese werden in voller Höhe gefördert.

Fördervoraussetzung ist die zeitgleiche Teilnahme an dem Wettbewerb DJV-Sonderpreis 2024 „Jäger pflanzen Vielfalt“ sowie die Einhaltung der darin enthaltenen Teilnahmebedingungen.

Darüber hinaus können nur Projekte gefördert werden, die in der Zeit zwischen 1. Oktober 2023 und 1. Mai 2024 umgesetzt wurden oder deren Umsetzung in diesem Zeitraum zumindest begonnen wurde. (Keine Förderung von älteren und zukünftigen Projekten.)

Die Förderung erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

Antragstellung ist ab sofort möglich unter

  • Nachweis der entstandenen Kosten mittels Rechnungskopie und Zahlungsnachweis,
  • Nachweis der Teilnahme an dem DJV-Sonderpreis 2024 „Jäger pflanzen Vielfalt“ und
  • Beifügung einer Projektbeschreibung und einer Darstellung der Projektfinanzierung.

Bitte alle Unterlagen zusammen in einem PDF einreichen an

info@wibischu.de

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sie mit dem oben genannten Antrag ausschließlich die Förderung bei der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW beantragen. Ihre Bewerbung für den DJV-Sonderpreis „Jäger pflanzen Vielfalt“ müssen Sie schon vorher separat und direkt beim Deutschen Jagdverband eingereicht haben. Hier geht´s zur Ausschreibung des DJV-Sonderpreises „Jäger pflanzen Vielfalt“.

Bestandserhalt und Renaturierung eines Heidemoor-Gagelstrauchbiotops


Der Hegering Agger-Sieg wurde von der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen und dem Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Biotophegepreis 2023 ausgezeichnet.

Seit 1990 arbeitet der Hegering gemeinsam mit Naturschutzbehörden und dem Forstamt an der Pflege und Entwicklung einer seltenen Gagelstrauch-Übergangsmoorfläche im Naturschutzgebiet “Gagelbestand”. Dieses Projekt hat eine hohe ökologische Bedeutung, da Moore in Nordrhein-Westfalen stark gefährdet sind und einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und zum Klimaschutz leisten.

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Durch gezielte Maßnahmen wie Wiedervernässung, Entbuschung und Moorrenaturierung konnte die Projektfläche in den letzten drei Jahrzehnten einen positiven Entwicklungstrend verzeichnen. Das Projekt wurde auch als europäisches LIFE-Projekt anerkannt und trägt zur Erhaltung wertvoller Naturräume bei. Die Arbeit des Hegerings wurde bereits mehrfach von der Presse gewürdigt und erhielt Preise und Auszeichnungen für das Engagement im Naturschutz und die Förderung der biologischen Vielfalt.

Moorwälder, Moorheiden  und offene Moore bieten eine Vielzahl von Lebensräumen für seltene und hochspezialisierte Arten. Alle Typen von Moorwäldern und der Lebensraumtyp „Übergangs- und Schwingrasenmoore“ sind „prioritäre“, d. h. vom Verschwinden bedrohte Lebensräume. Dementsprechend hoch ist der Stellenwert, den das Naturschutzrecht den Moorlebensräumen einräumt.

Natur on Tour in Bottrop


Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW würdigt im Jahr 2023 die Kreisjägerschaft Bottrop mit dem begehrten Lernort Natur-Preis für ihre beeindruckenden Leistungen in der Umweltpädagogik.

Das Herzstück des Projekts ist das “Natur on Tour-Mobil”, das mit einer reichen Auswahl an Tierpräparaten und Naturfundstücken ausgestattet ist. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können hier interaktiv lernen und die Natur hautnah erleben.

Die Besonderheit von “Natur on Tour” liegt in seinem ganzheitlichen Ansatz. Es fördert nicht nur die Verbindung zwischen Natur und Bildung, sondern berücksichtigt auch die Bedeutung der Inklusion, um Menschen mit und ohne Einschränkungen gleichermaßen an der Natur teilhaben zu lassen.

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Das Projekt, das 2007 von Bottroper Jägern und Landwirten ins Leben gerufen wurde, richtet sich an verschiedene Zielgruppen und vermittelt ein breites Spektrum an Umweltthemen. Von der Bedeutung der Insekten für das Ökosystem bis hin zur nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährung – “Natur on Tour” trägt zur Förderung eines umfassenden Umweltbewusstseins bei.

Ein 5-köpfiges Team mit Fachwissen aus verschiedenen Bereichen garantiert die notwendige Expertise.

Durch die vielfältige Bildungsarbeit werden 11 der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) aus der Agenda 2030 auf lokaler Ebene umgesetzt.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Umweltpädagogik eine Brücke zwischen Mensch und Natur schlagen kann. Die Kreisjägerschaft Bottrop setzt mit “Natur on Tour” ein inspirierendes Beispiel, wie nachhaltige Bildung in der Praxis umgesetzt werden kann.

Das „Natur on Tour-Mobil“ enthält Präparate von 28 Säugetieren und 55 Vögeln – natürlich nicht nur jagdbare Tierarten, sondern auch andere. Zudem verstecken sich in zahlreichen „Zauberschubladen“ viele kleine Schätze, wie z.B. eine Gewöllebox, deren Inhalt bei Bedarf nicht nur angesehen – sondern auch seziert und untersucht werden darf. Auch Lupen und Bechergläser für kleine Naturdetektive, verschiedene Baumfrüchte und Rinden gehören fest zum Inventar. Ein Highlight in Bezug auf Landwirtschaft ist die Holzkuh „Bella“.

Rekordspende: 5000 € für Naturschutz und Umweltbildung durch Jägerinnen und Jäger!


Wie bereits vergangenes Jahr konnten auch dieses Jahr die Messebesucher auf der Jagd und Hund 2024 am Luftgewehr-Schießstand von RWS ihre Schießfertigkeiten unter Beweis stellen. Die Einnahmen spendete die Firma RWS Hunting an die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW. Vielen Dank!

Hilf der Natur LJV NRW

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Mit Ihrer Spende für die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW sorgen Sie dafür, dass neue zukunftsweisende Projekte der Jägerschaft für den Naturschutz und die Umwelterziehung in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden können.

Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und als besonders förderungswürdig anerkannte Ziele. Entsprechend werden Spendenbescheinigungen, die von den Finanzämtern anerkannt werden, gern ausgestellt.